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Instagram schließt Konten ohne Originalinhalte aus Empfehlungen

Instagram schließt Konten mit überwiegend nicht-originalen Inhalten von Empfehlungen aus, wie die Plattform in neuen Richtlinien mitteilt.

Von Noah Wiegandt, Redaktion Creatorplanet: Plattformen, Geld, Deals, Köpfe, Recht

Instagram schließt Konten ohne Originalinhalte aus Empfehlungen
Symbolbild: Creatorplanet (KI-generiert)

Instagram schließt Konten mit überwiegend nicht-originalen Inhalten von Empfehlungen aus. Das steht in den Original-Content-Richtlinien, die die Plattform auf ihrer Creator-Seite veröffentlicht hat. Wer hauptsächlich Reels, Fotos oder Carousels postet, die nicht selbst erstellt wurden, wird laut Instagram neuen Zielgruppen möglicherweise nicht mehr in Empfehlungen angezeigt.

Als original gelten laut den Richtlinien Werke, die vollständig selbst erstellt wurden oder die individuelle Sichtweise widerspiegeln, etwa eigene Fotos oder Videos. Auch wesentliche Bearbeitungen von Content Dritter können als Original gelten, wenn die Ergänzung den verwendeten Inhalt sinnvoll aufwertet, etwa durch Humor, sozialen Kommentar, kulturelle Referenzen oder persönliche Perspektive.

Ein Konto könne wieder für Empfehlungen infrage kommen, wenn die meisten der kürzlich geposteten Reels, Fotos und Carousels innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen als original gelten, teilt Instagram mit. Die Richtlinien gelten unabhängig von den Regeln zu geistigem Eigentum und beeinflussen nicht, wie Inhalte von Konten angezeigt werden, denen Nutzerinnen und Nutzer bereits folgen.

Konten können den Status regelmäßig prüfen, um zu sehen, ob ihre Reichweite eingeschränkt ist, Änderungen vornehmen oder Einspruch gegen Entscheidungen einlegen, heißt es in den Richtlinien.

Einordnung

Die Regel betrifft vor allem Konten, die fremde Inhalte aggregieren oder kuratieren, etwa Meme-Seiten oder Clip-Sammlungen. Wer eigene Aufnahmen macht oder fremdes Material kommentiert, schneidet oder mit eigener Perspektive versieht, fällt laut den Richtlinien weiter unter Originalinhalte.

Die Einschränkung gilt nur für Empfehlungen, also für die Anzeige bei Nutzerinnen und Nutzern, die dem Konto noch nicht folgen. Wer einem Konto bereits folgt, sieht dessen Beiträge weiterhin im Feed.

Was das für Creator heißt

Wer auf Reichweite durch Empfehlungen angewiesen ist, muss ab jetzt darauf achten, dass die Mehrheit der Beiträge innerhalb von 30 Tagen als original gilt. Das bedeutet: eigene Aufnahmen, eigene Gestaltung oder wesentliche Bearbeitung fremden Materials mit erkennbarer eigener Perspektive.

Konten, die überwiegend fremde Inhalte teilen, verlieren den Zugang zu neuen Zielgruppen über Empfehlungen. Die 30-Tage-Frist gibt die Möglichkeit, durch originale Beiträge wieder in die Empfehlungen zu kommen.

Und in Deutschland? Die Richtlinien gelten weltweit, auch für Creator in Deutschland. Wer unsicher ist, ob ein Beitrag als original gilt, kann den Kontostatus in den Einstellungen prüfen und bei Bedarf Einspruch einlegen.

Quelle

Laut Creatorplanet

„Instagram schließt Konten mit überwiegend nicht-originalen Inhalten von Empfehlungen aus, wie die Plattform in neuen Richtlinien mitteilt.“

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